Kühne Keltinnen

Freie und selbstbewusste Frauen im vorrömischen Europa

An zwei Abenden tauchen wir ein in die Welt der Keltinnen.
Die Kelten zählen zu den frühen Völkern Europas, ab etwa 800 v. Chr. verbreitete sich ihre Kultur in ganz Mittel- und Westeuropa und teilweise noch darüber hinaus. Auch die Helvetier waren Kelten! In unserer Region erinnern noch immer Flussnamen wie "Thur", "Murg" und "Necker" an unsere keltischen Vorfahren.
Später wurde das Keltentum zuerst von den Römern und dann von den Germanen überlagert. In Irland hat es sich noch lange recht rein erhalten. Jedenfalls bildeten die Kelten ein wichtiges Wurzelgeflecht Europas. Sie waren naturverbunden, handwerklich geschickt und besassen einen reichen Schatz an Erzählungen, Sagen und Mythen sowie ein differenziertes Rechtssystem.
Und die Frauen? Sie waren freier, selbstbewusster und rechtlich besser gestellt als ihre "hochzivilisierten" südlichen Nachbarinnen, die Griechinnen und Römerinnen. Mächtige Göttinnen, Feen und Elfen stärkten ihren Rücken. Es gibt zahlreiche Beispiele von allseits akzeptierten Fürstinnen, Königinnen und sogar Piraten-Anführerinnen. Vor niemandem hatten die römischen Legionäre mehr Angst als vor wehrhaften keltischen Frauen, wenn sie ihren Männern im Kampf kühn zu Hilfe eilten!

In diesem Vortrag beleuchten wir in Wort und Bild die spannende keltische Lebenswelt und die besondere Rolle der Frauen.

 

Referentin

Dr. Magdalen Bless
Historikerin

 

Daten

Montags
10. und 17. Februar 2020
19.30 Uhr
Räume der VHS Wil, Hof zu Wil, 2. Stock

Kurs-Nr.: 2004.01
Anmeldung bis 5. Februar 2020

Kosten

Fr. 60.- (2 Abende)

Zur Anmeldung