Die frühen Germaninnen                              

Walküren, Heilerinnen, Seherinnen

Die Germanen waren indoeuropäische, nordische Stämme, die in der Antike erstmals ins Licht der Geschichte traten; als gefürchtete Gegner der Römer. Römische Schriftsteller wie Tacitus waren beeindruckt von den germanischen Frauen: Sie seien geachtet, verstünden sich aufs Heilen, und manche würden als Seherinnen und Prophetinnen hoch verehrt. Auch in der Mythologie spielten weibliche Wesen eine bedeutende Rolle; als Göttinnen oder als schöne Walküren, die die getöteten Helden in die Walhalla führten. In der Völkerwanderungszeit rückten germanische Stämme nach Süden vor, brachten das weströmische Reich zum Einsturz und besiedelten Mitteleuropa, darunter auch einen Grossteil der heutigen Schweiz. Ihre Kultur beeinflusst uns bis heute in Sprache, Brauchtum, Sagen und Märchen.
Da die Germanen der Frühzeit kaum schrieben, bietet die Archäologie eine umso wichtigere Hilfe zu ihrer Erforschung. An diesen beiden Abenden vertiefen wir uns, auch mit Hilfe von Bildern, in die vielfältigen Facetten der Germaninnen. Mit einbezogen werden auch archäologische Entdeckungen aus der Schweiz.

Kursleitung

Dr. phil. Magdalen Bless
Historikerin

Daten

Dienstags
21. und 28. März 2023
19.30 bis 21.00 Uhr

Kursort

Räume der VHS Wil, Hof zu Wil, 2. Stock

Kosten

Fr. 60.-

Anmeldung

bis 19. März 2023
Für spätere Anmeldungen bitte anfragen

Kurs-Nr.: 2304.02

Zur Anmeldung